Aug 222017
 
Perspektive nach der Neoliberalen Hegemonie

24. – 26. November 2017 | 18.15 Uhr bzw. 10.00 Uhr
FB Sozialökonomie, Von-Melle-Park 9

»Angesichts der global zunehmenden sozialen Ungleichheit und den unausgeschöpften Möglichkeiten der menschlichen Zivilisation ist klar: eine neue »Perspektive nach der neoliberalen Hegemonie« ist von elementarer Bedeutung für eine demokratische und humane gesellschaftliche Entwicklung. Im Rahmen des Symposiums wollen wir daran arbeiten, uns den drängenden Fragen der heutigen Zeit zuwenden und dafür auf dem Werk Herbert Schuis aufbauen und aus ihm schöpfen. Wir fragen: An welche historischen Erfahrungen können wir anknüpfen, um einen emanzipatorischen Ausweg aus der Krise zu realisieren? Wie kommen wir entgegen Tendenzen autoritärer Staatlichkeit über den Kapitalismus zu wirklicher Demokratie? Welches emanzipatorische Potential steckt im und in den Kämpfen für den Sozialstaat? Wie kann gegen das Dogma der Austerität eine links-keynesianische Wende durchgesetzt werden? Wie verstehen wir die unheilige Allianz von Neoliberalismus und extremer Rechten, um diese souverän zu bekämpfen? Welche gesellschaftliche Rolle und Verantwortung kommt dabei den Wissenschaften und ihren Subjekten zu?

Mit Herbert Schui gehen wir davon aus, dass der Weg aus der Krise nur durch einen Bruch mit der neoliberal-kapitalistischen Theorie und Praxis, durch Aufklärung über ihre Mythen, durch das tätige Lernen aus der Geschichte, durch soziales und kulturelles Mündigwerden möglich ist. Packen wir die Sache an mit Solidarität und Elan!

Einladende: FSR Sozialökonomie, FSR Erziehungswissenschaft, Norman Paech, Ute und Florian Schui.«

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