
Daniel Gimpel studierte am Fachbereich Sozialökonomie. Er hat 2017 sein Masterstudium mit einer Studie über die Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an den Hochschulen Schleswig-Holsteins abgeschlossen. Sie wurde in der Reihe Hochschulreport beim DGB Nord publiziert. Die detaillierte Erhebung belegt überraschend hohe Befristungsquoten bei Beschäftigten in allen Bereichen, also sowohl bei wissenschaftlichen und künstlerischen wie technisch-administrativen Tätigkeiten. Sie verweist auf vergleichsweise hohe inhaltliche wie zeitliche Gestaltungschancen, aber auch auf den Befristungsdruck und die Fragmentierung der Beschäftigung. Drittmittelprojekte schaffen neue Arbeitsplätze. Sie werden aber überwiegend geteilt und nur auf Zeit vergeben. Mehrfachbefristungen kennzeichnen die Normalarbeitsbiografien an Hochschulen. Und dennoch wollen viele hier tätig werden.

Dr. Jan Wulf-Schnabel als Initiator und Leiter des Instituts Inklusive Bildung in Kiel stellt das Projekt der Öffentlichkeit vor: Menschen mit Behinderungen werden als Bildungsfachkräfte qualifiziert und in der Ausbildung von Lehrkräften tätig: seit 2014 sind das 70 Lehrveranstaltungen für mehr als 3000 Studierende. Die Bildungsministerin Britta Ernst
Fack ju, Sohziologie!?
Seit Jahren sinkt die Beteiligung an Aufnahmeprüfungen. Woran liegt das? Jetzt nimmt eine Arbeitsgruppe am Fachbereich Sozialökonomie die Arbeit auf, um die Chance, ohne Abi zu studieren, offensiv zu bewerben und bundesweit wieder bekannter zu machen. Da wurde lange sehr viel versäumt und an Chancen vertan!
Im Folgenden gibt es die neu erschienenen Kapitel in Auszügen
Zur Erinnerung an Herbert Schui erstellten ehemalige Studierende eine Broschüre mit anregenden Diskussionsbeiträgen, die er in den letzten Jahren veröffentlichte. Zahlreiche Würdigungen und Nachrufe dokumentieren die Trauer über den Verlust des hochgeschätzten Kollegen, Hochschullehrers und politisch aktiven Mitstreiters.