Themensemester ›Gesundheit, Pflege, Care-Arbeit‹

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Nov 102018
 
›Gesundheit, Pflege, Care-Arbeit – Sozialökonomische Perspektiven‹

Im Fokus des Themenstemester 2018/19 steht: Wie gehen wir als Gesellschaft mit den gesundheitlichen Risiken um, die unsere Lebens- und Produktionsweise erzeugt? Wie lässt sich – im Sinne eines guten und gesunden Lebens für alle – ein Gesundheitssystem weiterentwickeln, das bedarfsgerecht finanziert und solidarisch sowie nachhaltig organisiert ist? Gesellschaftlich relevante Fragen und Problemlagen gebündelt aufzugreifen und Lösungen zu diskutieren, ist Ziel des Themensemesters am Fachbereich Sozialökonomie – getreu dem Leitbild unserer Universität »wissenschaftliche Freiheit in gesellschaftlicher Verantwortung« zu organisieren.
Details zum Themensemester sowie das vielfältige Programm können dem Programmflyer entnommen werden.

Ab dem 23. Okt 2018 findet jeden zweiten Dienstag um 18 Uhr (c.t., Raum S28 im Von-Melle-Park 9) ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Semesters statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

18. Dez 2018 Soziale Lage und psychische Gesundheit von Studierenden
Bernd Nixdorf – Psychologische Beratungsstelle der UHH
Henning Lohmann – Soziologe, Uni Hamburg
Artur Brückmann – Studierender der Sozialökonomie Uni Hamburg

8. Jan 2019 Care-Arbeit, Gesundheit und Geschlecht
Tine Haubner – Soziologin, Uni Jena
Miriam Beblo – Ökonomin, Uni Hamburg

15. Jan 2019 Städtische Segregation & multiprofessionelle Versorgung Erfahrungen von der Veddel und aus Billstedt/Horn
Alexander Fischer (Optimedis AG)
Gesundheitskollektiv Veddel

22. Jan 2019 Herausforderungen eines zukünftigen Gesundheitssystems – Verhältnisprävention als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Kirsten Schubert – Medizinerin, Berlin (angefragt)

29. Jan 2019 Abschluss-/ Fazitveranstaltung

Veranstalter des Themensemesters ist der Fachbereich Sozialökonomie – weitere Infos.

Vortragsreihe der GdFF

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Okt 012018
 

Am 30. Januar 2019 setzen wir unsere Vorlesungsreihe mit einem Vortrag von Ulla Ralfs zu ›Erfolg und Scheitern – Wege der HWP zum Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg‹ fort

Weitere Informationen gibt es hier oder im Flyer zum Downloaden und Verteilen!

50 Jahre ›68er‹

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Jul 012018
 

Tilman Reitz, Soziologieprofessor in Jena, äußert im Gespräch mit Studis Online die Hoffnung, dass sich die heutigen Verhältnisse ändern könnten und spricht u. a. den Protest #hwpbesetzt an:

Vor Kurzem hielten Studierende das Gebäude des Fachbereichs Sozialökonomie der Universität Hamburg für einige Tage besetzt. Dabei problematisierten die Aktivisten ausdrücklich besagte Missstände in den »ökonomisierten Hochschulen« und schlugen sogar den Bogen zur aktuellen französischen Protestbewegung, nach dem Motto: »Unsere Sorbonne ist die HWP«. An anderen deutschen Hochschulen regte sich trotzdem nichts. Dieser »Protestfunke« hat schon mal nicht gezündet …

Immerhin hat das gezeigt: Protest ist möglich und die Studierenden, die in der Hamburger Sozialökonomie aktiv sind, sehen die Lage des Lehrpersonals offenbar ganz ähnlich wie ich und viele Leute in meinem Umfeld. Es hat sich also entweder herumgesprochen, wo das Problem liegt, oder eine bestimmte Wahrnehmung breitet sich aus. Dass die Hamburger aktiv werden, mag auch daran liegen, dass die Hochschule für Wirtschaft und Politik, die HWP, aus der die besetzte Fakultät entstanden ist, eine dezidiert linke, reformerische Tradition hat. Doch generell wächst die Bereitschaft, etwas zu tun. In Berlin hat ja etwa die Bewegung für eine Hochstufung der Hilfskraft-Tarifverträge – die es dort gibt – sehr erfolgreich mobilisiert. Meine Vermutung ist trotzdem, dass ein gemeinsames Thema, das alle wichtigen Gruppen empört, erst noch gefunden werden muss.

Die Links sind aus dem Originalbeitrag übernommen. Das gesamte Interview gibt es hier.