st.aff

50 Jahre ›68er‹

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Jul 162018
 

Tilman Reitz, Soziologieprofessor in Jena, äußert im Gespräch mit Studis Online die Hoffnung, dass sich die heutigen Verhältnisse ändern könnten und spricht u. a. den Protest #hwpbesetzt an:

Vor Kurzem hielten Studierende das Gebäude des Fachbereichs Sozialökonomie der Universität Hamburg für einige Tage besetzt. Dabei problematisierten die Aktivisten ausdrücklich besagte Missstände in den »ökonomisierten Hochschulen« und schlugen sogar den Bogen zur aktuellen französischen Protestbewegung, nach dem Motto: »Unsere Sorbonne ist die HWP«. An anderen deutschen Hochschulen regte sich trotzdem nichts. Dieser »Protestfunke« hat schon mal nicht gezündet …

Immerhin hat das gezeigt: Protest ist möglich und die Studierenden, die in der Hamburger Sozialökonomie aktiv sind, sehen die Lage des Lehrpersonals offenbar ganz ähnlich wie ich und viele Leute in meinem Umfeld. Es hat sich also entweder herumgesprochen, wo das Problem liegt, oder eine bestimmte Wahrnehmung breitet sich aus. Dass die Hamburger aktiv werden, mag auch daran liegen, dass die Hochschule für Wirtschaft und Politik, die HWP, aus der die besetzte Fakultät entstanden ist, eine dezidiert linke, reformerische Tradition hat. Doch generell wächst die Bereitschaft, etwas zu tun. In Berlin hat ja etwa die Bewegung für eine Hochstufung der Hilfskraft-Tarifverträge – die es dort gibt – sehr erfolgreich mobilisiert. Meine Vermutung ist trotzdem, dass ein gemeinsames Thema, das alle wichtigen Gruppen empört, erst noch gefunden werden muss.

Die Links sind aus dem Originalbeitrag übernommen. Das gesamte Interview gibt es hier.

Deutschlandstipendium

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Mai 132018
 

Die GdFF fördert im Jahr 2018 fünf Studierende mit und ohne Migrations-/Fluchterfahrungen im Rahmen des Deutschlandstipendiums.
Weitere Infos gibt es außerdem im Informationsflyer der Universität Hamburg.

Auf unserer ›Deutschlandstipendium‹-Seite stellen sich ›unsere‹ StipendiatInnen vor und berichten über die Höhen und Tiefen des Studierendenalltages.

Flyer

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Mai 032018
 

Die GdFF hat einen neuen Flyer!

Mit Informationen zur Geschichte der Akademie, der HWP und des Fachbereichs und zu den Tätigkeiten der Gesellschaft. Hier entlang!

Studentische Proteste am VMP 9

 FB SozÖk News, Im Diskurs, SozÖkonomie  Kommentare deaktiviert für Studentische Proteste am VMP 9
Mai 012018
 
Foto: UHH/Baumann
Auftakt zu studentischen Protesten gegen die Unterfinanzierung der Hochschulen im VMP9

Seit dem Morgen des 17. April 2018 haben Studierende das Gebäude VMP9 der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften besetzt, „um auf die Unterfinanzierung der Hochschule und eine daraus resultierende Budgetkürzung der Orientierungseinheit (›OE‹, studentische Einführungsveranstaltung für Erstsemester) aufmerksam zu machen. Gestern Mittag hat auf Anregung des Präsidenten ein Gespräch einer Delegation der Besetzerinnen und Besetzer mit der zuständigen Dekanin, Prof. Dr. Gabriele Löschper, und dem Präsidenten stattgefunden. In diesem Gespräch haben der Präsident und die Dekanin ein finanzielles Angebot unterbreitet, das den Fortbestand der OE möglich macht.

(Stand 19. April 2018) – … weiterlesen

HWP besetzt

 FB SozÖk News, UniNews  Kommentare deaktiviert für HWP besetzt
Apr 302018
 

Nachdem auf der Vollversammlung die Besetzung beschlossen wurde, haben die Studierenden am heutigen (17. April) morgen das HWP-Gebäude abgeriegelt. Sie protestieren gegen die Kürzungen in der Sozialökonomie, die sich insbesondere negativ auf die Orientierungseinheiten auswirken würden.

»Wir werden nicht akzeptieren, dass durch die finanziellen Kürzungen (von ca. 29.000€ auf ca. 12.500€ je Semester) das Kleingruppen- und Seminarkonzept als Selbstaneignung der Studieninhalte begraben wird. Diese OE steht exemplarisch für eine allgemeine Entwicklungsrichtung, in die wir universitäre Bildung verändern wollen. Wir kämpfen für die OE als kulturellen Gegenpol gegen den demoralisierenden Status Quo und als akademische Institution mit inhaltlicher Signalkraft für die Studienorganisation an unserem Fachbereich und unserer Universität. Nicht zuletzt müssen wir so den kritischen Stachel der HWP-Vergangenheit des Fachbereichs als Anregung für heutige Verbesserungen erhalten. Die OE muss in aktueller Ausgestaltung erhalten und erweitert werden, um als konstant präsenter Spiegel des gesellschaftlich Möglichen wirksam zu sein.«
– Auszug aus der ›Erklärung zur Besetzung des Normalbetriebs des Fachbereichs‹ (auch auf Facebook)

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Hochschulpolitik

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Apr 162018
 
»Es geht um sehr viel Geld«

Das Papier mit Empfehlung des Wissenschaftsrats für die politische Gestaltung der Hochschulbildung in den 2020er Jahren schlägt einen neuen Hochschulpakt vor. Er soll Qualität und Quantität in der Lehre garantieren, Breitenwirkung erzeugen und eine Exzellenzforschung von wenigen Hochschulen ablösen. Ein informatives Interview von Jan-Martin Wiarda mit der Vorsitzenden des Wissenschaftsrats, Martina Brockmeier, verweist auf die neuen, teilweise brisanten Punkte des Papiers, die in der bildungspolitischen Debatte eine Rolle spielen werde.

 

Café CampusBlick

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Apr 152018
 

Café CampusBlick im VMP 8 (ErzWiss): drinnen und draußen renoviert, gemütlich, offen, gastfreundlich von mo-fr, 8-18.00! Wenn das knallhart geschlossen ist, findet sich gegenüber eine gute Atmosphäre.

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19neunzehn – 01 / 2018

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Apr 152018
 

Das neue Magazin der Universität Hamburg ist erschienen.

HEIMAT
– ankommen, weggehen, bleiben, lernen, forschen, zaubern … lesen!

Gründung der Akademie – HWP – Sozialökonomie

 Historie, Studium ohne Abitur  Kommentare deaktiviert für Gründung der Akademie – HWP – Sozialökonomie
Apr 022018
 

1948, vor genau 70 Jahren beschloss die Hamburger Bürgerschaft die Gründung einer ›Akademie für Gemeinwirtschaft‹. Träger waren der Hamburger Senat, die Konsumgenossenschaften und die Gewerkschaften. Die Akademie wurde der Universität Hamburg angegliedert, nicht eingegliedert: Sie war nicht dem Numerus Clausus unterworfen. Die Studienberechtigung konnte man durch das Bestehen einer Aufnahmeprüfung erwerben. Wer nach zwei Jahren das intensive, streng geregelte Studium von erfolgreich mit einer guten Note und Empfehlung des professoralen Kollegiums abschloss, konnte an der Universität Hamburg weiterstudieren.

Die Akademie startete mit fünf festangestellten Professoren und 80 Studierenden – kaum Frauen. Sobald sie heirateten, beendeten sie ihr Studium; das war damals selbstverständlich. Ein Internat in Barmbek nahm in den ersten beiden Jahren sechzig Studenten auf, die nicht aus Hamburg kamen. Die Unterstützung durch Stipendien lief schleppend. Mehr als ein Drittel der Studierenden verließen in den ersten Jahren die Akademie, weil sie nicht über finanzielle Ressourcen verfügten. Neben dem Studium von 32 Wochenstunden, Hausarbeiten und Lesepensum, Empirischen Praktika etc. war ein Zuverdienst nicht möglich.