Studieren ohne Abitur – neue Werbeoffensive am Fachbereich Sozialökonomie:

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Nov 102016
 

Seit Jahren sinkt die Beteiligung an Aufnahmeprüfungen. Woran liegt das? Jetzt nimmt eine Arbeitsgruppe am Fachbereich Sozialökonomie die Arbeit auf, um die Chance, ohne Abi zu studieren, offensiv zu bewerben und bundesweit wieder bekannter zu machen. Da wurde lange sehr viel versäumt und an Chancen vertan!

  1. Das Projekt ›Studieren ohne Abitur‹ startete im April 2016: Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Grischa Perino (VWL) und Dr. Christine Zöllner (BWL) koordiniert die Referentin Sinje Schuck alle Aktivitäten. Sie treibt das Vorhaben engagiert und zügig voran. Soeben startete eine Werbeoffensive, die sich vor allem auf ausgewählte Zielgruppen richtet.
  1. Es geht zunächst um Jugendliche und junge Erwachsene
  • mit gewerkschaftlichem Hintergrund,
  • mit Fachabitur,
  • aus sog. nichtakademischen Familien, in denen niemand studiert,
  • aus Migrationsfamilien, die schon länger hier leben,
  • mit Abschlüssen, die nicht anerkannt werden, weil sie kürzlich flüchteten,
  • mit Interesse an Nachhaltigkeitsthemen.
  1. Die Offensive wird flankiert vom Abbau bürokratischer und zeitlicher Hürden bei den Anmeldeverfahren und Studienbewerbungen. Diskutiert wird laufend, welche weiteren Vereinfachungen möglich sind. (online-Prüfungen, Reduzierungen des zeitlichen Aufwands der Prüflinge und Prüfer, etc.)
  1. Die wichtigste Neuerung:
    Der Fachbereich Sozialökonomie bietet kostenlose Kurse für die Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an!
    Dr. Stephanie Flinspach als erfahrene wissenschaftliche Mitarbeiterin des Fachbereich Sozialökonomie hat die Verantwortung für dieses Angebot übernommen.    
  1. Auf Konferenzen von Studierenden in FFM und VertrauensdozentInnen der Hans-Böckler-Stiftung in Kiel haben Sinje Schuck und Stephanie Flinspach das Projekt bereits vorgestellt. Man kann sie zu Tagungen/ Kongressen einladen, um über den Studienzugang ohne Abitur am Fachbereich Sozialökonomie zu informieren, Interessierte zu beraten und Material zur Verfügung zu stellen, das man auch im Fachbereich Sozialökonomie anfordern kann, siehe Homepage! Aber eine persönliche Ansprache ist (immer noch) wichtig. Wir können das Team sehr empfehlen!

Erstaunlich ist, dass selbst gut informierte Leute nicht (mehr) wissen:

  • Die Aufnahmeprüfung wird nach wie vor 2 x jährlich durchgeführt!
  • Der BA Sozialökonomie bietet nach wie vor einen Zugang zum Studieren ohne Abitur.
  • Das Studium ist nach wie vor interdisziplinär (BWL – VWL – Soziologie – Recht) aufgestellt.
  • Der Fachbereich Sozialökonomie stellt sich auf seiner Homepage  –  immer noch  –  so vor:
    »Die Sozialökonomie befasst sich mit den sozialen Folgen wirtschaftlichen Handelns und den gesellschaftlichen Einflüssen auf ökonomische Aktivitäten. Für den wissenschaftlichen Ansatz der Sozialökonomie ist es charakteristisch, Wechselwirkungen von Wirtschaft und Gesellschaft durch die Verknüpfung soziologischer, ökonomischer und rechtlicher Fragestellungen zu thematisieren. Daher ist das Studium interdisziplinär gestaltet und umfasst die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Soziologie sowie Volkswirtschaftslehre.«

alle Infos

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›Like & share‹, ›möge & teile‹ – die Informationen zur Aufnahmeprüfung auf der Facebook-Seite des Fachbereiches!

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Studieren ohne Abitur

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Bausteine des Kapitalismus

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Okt 022016
 
Alexander Nützenadel
Staatsschulden und Finanzialisierung in Südeuropa

Dienstag, 19. Januar 2017 – 19 Uhr
Hamburger Institut für Sozialforschung, Mittelweg 36, 20148 Hamburg

Südeuropa steht im Mittelpunkt der gegenwärtigen Schuldenkrise. Die hohe Verschuldung privater und öffentlicher Haushalte ist jedoch historisch keineswegs neu. Sie ist das Ergebnis eines langfristigen Prozesses, der weit zurückreicht. In dem Vortrag werden zunächst die unterschiedlichen historischen Wege in die Staatsverschuldung betrachtet. In einem zweiten Schritt wird dargelegt, dass die Staatsschuldenproblematik eng mit der Entstehung des Finanzsektors verbunden war. Der Staat besaß in Südeuropa ein großes Interesse an der »Finanzialisierung«, weil er nur auf diesem Wege seine hohen Ausgaben bestreiten konnte. Dadurch wurden jedoch neue Probleme geschaffen, welche die aktuelle Krise verschärfen. Die historische Betrachtung zeigt, dass die Auswege aus der gegenwärtigen Krise weitaus schwieriger und langwieriger sind als häufig vermutet.

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Öffentliche Vorträge im Wintersemester 2016/17

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Okt 012016
 

Ein umfangreiches Programm öffentlicher Vorträge für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bietet die Universität Hamburg im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens an. Die Veranstaltungen finden überwiegend abends statt. Es können einzelne Vorträge oder die ganze Ringvorlesung besucht werden. Eine Ringvorlesung umfasst dabei mehrere thematisch zusammengehörende Vorträge, die verschiedene Aspekte eines Themas beleuchten. Der Besuch der Vorträge ist kostenlos. Zugangsvoraussetzungen oder Teilnahmebeschränkungen gibt es nicht, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für nähere Infos siehe Website der Arbeitsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Hamburg.

Insbesondere hervorheben wollen wir die Vorlesungsreihe zum Thema ›Lügenpresse‹ – Medienkritik als politischer Breitensport:

Montags, 18–20, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel Ost, Raum 221

23.01.2017
Mainstream – Innenkonform statt außenplural?
Aufgaben einer kritischen Journalistik
Dr. Uwe Krüger, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft, Universität Leipzig

30.01.2017
Trotz alledem. Von der Ehrenrettung eines systemrelevanten Berufs
Prof. Dr. Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der ‚Süddeutschen Zeitung‘